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Sakramente die Priesterweihe

Zwei Arten der Teilhabe an dem einen Priestertum Christi

1546 Christus, der Hohepriester und einzige Mittler, hat seine Kirche zu einem Reich von "Priestern fr seinen Gott und Vater" gemacht (Offb 1,6)1. Die ganze Gemeinschaft der Glubigen ist als solche priesterlich. Die Glubigen ben ihr Priestertum als Getaufte dadurch aus, da sich jeder gem seiner eigenen Berufung, an der Sendung Christi, des Priesters, Propheten und Knigs, beteiligt. Durch die Sakramente der Taufe und der Firmung werden die Glubigen "zu einem heiligen Priestertum geweiht" (LG 10).


1547 Das amtliche oder hierarchische Priestertum der Bischfe und Priester und das gemeinsame Priestertum aller Glubigen nehmen "auf je besondere Weise am einen Priestertum Christi teil" und sind "einander zugeordnet", unterscheiden sich aber doch "dem Wesen nach" (LG 10). Inwiefern?

Whrend das gemeinsame Priestertum der Glubigen sich in der Entfaltung der Taufgnade, im Leben des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, im Leben gem dem Heiligen Geist vollzieht, steht das Amtspriestertum im Dienst dieses gemeinsamen Priestertums. Es bezieht sich auf die Entfaltung der Taufgnade aller Christen. Es ist eines der Mittel, durch die Christus seine Kirche unablssig aufbaut und leitet. Deshalb wird es durch ein eigenes Sakrament bertragen, durch das Sakrament der Weihe.

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